EMIL UND DIE DETEKTIVE


Nach Erich Kästner und auf Grundlage einer Fassung von Jutta M. Staerk, Junges Nationaltheater Mannheim



Wegen dem gestohlenen Geld zur Polizei zu gehen traut sich Emil nicht. Immerhin hat er zuhause der Statue des Großherzog Karl eine rote Nase und einen Schnurbart gemalt. Dann muss er eben selbst zum Detektiv werden. Zum Glück trifft Emil in Berlin eine ganze Detektiv-Bande. Wie man die Bande erkennt? Na, durch die Parole »Emil« natürlich! Gemeinsam lassen sie den miesen Schurken mit Emils Geld nicht entkommen. Apropos miese Schurken Erzählt wird aus der Perspektive von drei Gefängnisinsassinnen. Denn was könnte als Resozialisierungsprogramm besser wirken, als ein Stück über mutige Detektivarbeit und Gerechtigkeit?

BESETZUNG


Regie+Musik: Juli Mahid Carly
Bühne+Kostüm: Sonja Hoyler
Dramaturgie: Alina Tammaro
Vermittlung: Rebecca Fritzsche
Regieassistenz: Konstantin Mayer
Hospitanz: Nele Röhrig
Fotos: Natalie Grebe


Mit: Katharina Breier, Soyi Cho, Hanna Valentina Röhrich

PRESSESTIMMEN

 
„Das 70-minütige Stück über eine Ganovenjagd aus Kinderaugen taucht nun lustvoll in die wilden 1920er Jahre Berlins ein. Mit Revue-Musik, Litfaßsäulen als Versteck und filmischen Elementen, die den Bogen ins Heute spannen. Die Inszenierung ist auch eine Hommage an die Neue Sachlichkeit (...) Stilvoll arbeitet das von Theaterregisseurin Juli Mahid Carly bearbeitete Werk mit Übertreibungen. Wie bei einem Gemälde von Max Beckmann weiten und verzerren sich die Perspektiven, fächert sich der Raum immer weiter auf, und dehnt sich auch die Erzählung auf mehreren Ebenen aus. Die Bühne wird zum surrealen Traum, zur Großstadtkulisse mit unerwarteten Requisiten vom Spielzeugtaxi bis zum Berliner-Zoo-Elefanten. Mit Running Gags und einfachen Mitteln (...) Die drei Schauspielerinnen  spielen sich in einen wahren Rausch, und steuern bei der Ganoven-Jagd auf ein durchaus überraschendem Ende zu, das so nicht bei Kästner geschrieben steht.”
(Marco Partner, Die Rheinpfalz)